Orientalische Wirsing-Rouladen

Orientalische Wirsing-Rouladen

Da kann man mal sehen, wie praktisch doch die Erinnerungen auf Facebook sind.

Vor ein paar Tagen hat es mir angezegt, dass ich vor einem Jahr, orientalische Wirsing-Rouladen gemacht hatte.

 

Da wusste ich sofort, die muss ich wieder machen und die müssen auf den Blog.

Nachdem ich sie nun gestern gemacht habe, hat es sich bestätigt. Müsst Ihr nachkochen.

Geht ziemlich schnell und schmeckt richtig gut.

 

Dieses Rezept ist allerdings nicht von mir, also musste ich erst googeln, woher ich es damals hatte.

Aber das Internet vergisst ja nix und so wurde ich schnell fündig.

 

Wie immer habe ich mich natürlich nicht genau an das Originalrezept gehalten. Da ich keie Rosinen Zuhause hatte, aber noch eine geöffnete Packung Korinthen, wurden die Rosinen durch diese ersetzt.

 

Bei Bulgur kaufe ich immer Dinkelbulgur. Bis auf die Datteln, wovon ich gerade keine im Haus hatte und den Wirsing, musste ich nichts extra kaufen. Solche Rezepte liebe ich. Wenig Aufwand, aber ein tolles Ergebnis.

 

Hier der Link zum Origialrezept:

https://www.veganblog.de/ernahrung/rezepte/rezept-orientalische-wirsing-rouladen/

 

Vorbereitungszeit: ca. 45 Minuten
Kochzeit: ca. 35 Minuten

für 2 - 3 Personen

Zutaten:

  • 8 große, schöne Wirsing-Blätter
  • 200 g Dinbkelbulgur
  • 2 mittelgroße Karotten
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Chilischote
  • eine Handvoll Cashewkerne
  • 2-3 EL Rosinen, Korinthen, Sultaninen, was gerade da od. offen ist
  • 3 getrocknete Datteln
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Orangensaft
  • 3 EL Margarine od. Öl zum Anbraten
  • „Ras el Hanout“-Gewürzmischung
  • Meersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 8 Zahnstocher od. Rouladennadeln

 

 


Zubereitung:

Zunächst den Bulgur nach Packungsanweisung zubereiten. Im Regelfall wird er in der 2 – 2,5-fachen Menge Salzwasser etwa 10 Minuten gekocht. So bleibt normalerweise kein Wasser im Topf übrig und es muss nicht abgegossen werden.

 

 

Die gewaschenen Wirsing-Blätter nun in kochendem Salzwasser für etwa 3-4 Minuten blanchieren – das geht am besten, wenn die Blätter nacheinander in den Topf gegeben werden. Den fertig blanchierten Wirsing gleich anschließend in kaltem Wasser abschrecken. Anschließend den dicken Strunk in der Blattmitte mit einem Messergriff oder Ähnlichem etwas weich klopfen, so können die Rouladen besser aufgerollt werden. Alternativ kann der Strunk auch flach abgeschnitten werden – Hauptsache, das Blatt wird flexibel. Nehmt hier wirklich stabile Blätter. Dünne Blätter reißen sonst sehr leicht ein.

 

 

Die Karotten und die Zwiebeln klein würfeln und in 1,5 EL Margarine oder Öl anschwitzen.

Nach etwa 3 Minuten die in feine Streifen geschnittene Chilischote, die gewürfelten Datteln, die Rosinen, den klein geschnittenen Knoblauch und die grob gemörserten Cashewkerne dazugeben und die Mischung einige Minuten anbraten, bis die Karotten noch bissfest, aber nicht mehr zu hart sind.

 

Die Mischung nun zum fertigen Bulgur geben und alles mit Salz, Pfeffer und der Gewürzmischung gut abschmecken.

Mit dem „Ras el Hanout“ am besten langsam an die richtige Menge herantasten.

 

 

Nun die Rouladen wickeln. Dazu etwa 2-3 EL Bulgur-Mischung auf ein Wirsing-Blatt geben (je nachdem, wie groß die Blätter sind, auch mehr oder weniger), dann die Seiten nach innen klappen, das Blatt eng aufrollen und es mit einem Zahnstocher oder der Rouladennadel sichern.

 

Die fertig aufgerollten Rouladen nun in der übrigen Margarine (oder Öl) scharf von allen Seiten anbraten, bis sie etwas Farbe annehmen.

Nach ungefähr 5 Minuten mit Gemüsebrühe und Orangensaft ablöschen und noch 20 Minuten abgedeckt schmoren lassen.




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